XINGOLOGY

Bürgerrechte im Online Networking

Mobbing und seine Folgen

Nachfolgenden Beitrag habe ich einige Zeit in meinem Gästebuch auf XING aufgrund eines Mobbing-Vorfalls und dessen Zensur veröffentlicht. Von dort zieht er nunmehr hierher um, da XING für sich beansprucht, erfolgreich auf die Entfernung des im Beitrag verlinkten pdf-Dokuments hingewirkt zu haben. Den rechtlichen Hintergrund werde ich noch recherchieren und berichten.

—Beitrag Beginn—

In Internetforen herrscht oft Narrenfreiheit bis zum bitteren Ende – auf der Suche nach Gleichgesinnten werden Andersdenkende schnell übel gemobbt. Es wird diskutiert, debattiert und schwadroniert. Mit extremen Zügen: Allzu leicht fallen bei entsprechenden Themen antisemitische und antiisraelische Äußerungen, doch statt die Autoren solcher Beiträge vom Internetforum auszuschließen, fliegt derjenige, der sich über die rassistischen Äußerungen beschwert.

Wie beispielsweise dem Hass gegen Juden freier Lauf gelassen wird, darauf macht ein Artikel der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Hamburg aufmerksam. Mein privates Online-Exemplar der betreffenden Publikation stelle ich [hier] zur Kenntnisnahme zur Verfügung. Für die Richtigkeit kann ich keine Haftung übernehme, meine jedoch, dass die persönlichen Schilderungen des verantwortlichen Autoren einen interessanten Einblick in die konfliktträchtigen Welt der Onlinekommunikation geben.

Posten Sie hier Ihre Erfahrungen.

—Beitrag Ende—

9 Kommentare »

  Name (required) wrote @

im verlinkten PDF gibt es keine Seite 8

  Nasrin Amirsedghi wrote @

Lieber erster Kommentator,

im verlinkten PDF gibt es wohl Seite 8! Sie sollen bitte die Seiten richtig blättern… Außerdem auf der Seite 1 gibt es einen sehr interessanter Artikel von Frau Saskia Pause „Zu Beginn“… Empfehlenswert…

Wohlan…

Es grüßt Sie
nasrin amirsedghi

  Stefan Schridde wrote @

Die vorherige Version verwies auf die Ursprungsdatei. Nachgängige Recherche ergab, dass diese mittlerweile ohne die Seite 8 wahr. Insofern hatte der Erstkommentator recht. Mir stand jedoch die Urpsungsversion zur Verfügung, die ich jetzt als eigenen Download bereitstelle.

[...] e.V.) kündigte seine Mitgliedschaft bei openBC/XING in Reaktion auf den Antisemitismus-Vorfall (wir berichteten): “Es hat mich verärgert, dass ein Unternehmen derart unprofessionell, ja geradezu arrogant [...]

[...] Schlechte Öffentlichkeitsarbeit verursacht Austritte Der Hamburger PR-Experte Eric Metz (Mitglied im Vorstand der Landesgruppe Norddeutschland in der Deutschen Public Relation Gesellschaft e.V.) kündigte seine Mitgliedschaft bei openBC/XING in Reaktion auf einen Antisemitismus-Vorfall: [...]

  hanbal wrote @

Aber nicht nur gegen die Juden richtet es sich. Es geht auch gegen Mitglieder der Mehrheitsbevölkerung, die keinen Minderheitenschutz genießt.

Ich bin schon gegangen aus Foren weil ich gegen Diskriminierung berufstätiger und älterer Studierender bin, gegen das Bezahlen und für das kostenlose Verborgen von Mitschriften, gegen den rüden Umgangston in der Mailinglist einer Uni und weil ich einer Kollegin half, die verspottet wurde, weil sie religiös war.

Es handelt sich hierbei um offizielle bzw. halboffizielle Foren einer großen Universität Österreichs. Die Universität deckt diese Vorfälle. Ich müsste Prozesskosten und -risiken selbst zahlen. Die Uni gibt nicht mal die Daten für eine Anzeige her, auch wenn ersichtlich ist, dass ihre eigenen Computerräume dafür benutzt werden. In diesem Fall wäre der Täter sogar recherchierbar. Lediglich die Telekom Austria sperrte zwei User.

Die Rädelsführer sind zum Teil Mitarbeiter der Universität oder genießen sonstwie einen inoffiziellen Status.

Man verfolgt mich auch in andere Foren, da einmal ein Inhaber einer Selbsthilfegruppe ohne mein Wissen vertrauliche Inhalte in den Google stellte. Um im Forum posten zu können, musste ich mich nicht nur registrieren, sondern mich auch freischalten lassen. Später durfte jeder Unregistrierte mich anflegeln. Als ich den Beitrag dem Admin meldete, schob dieser mir die Schuld zu. worauf ich das Forum verließ. Der österreichische Dachverband verurteilte dieses inkompetente Vorgehen.

Auch die österreichische Datenschutzkommission findet das in Ordnung.

Ich finde, es gehört da ein Gesetz und eine Stelle her, die den Opfern gratis hilft und gegen die Täter vorgeht. Übrigens: Wozu gibts die EU, die gerade Österreich und Deutschland besonders zur Kasse bitten?

  hanbal wrote @

Übrigens: Die beiden Haupträdelsführer sind bei XING, ich musste daher alle Kontakte bis zur 4. Ebene einschränken und die Sichtbarkeit meiner Beiträge ebenso.

Ich muss in manchen Listen erklären, warum ich das tue.

  hanbal wrote @

Übrigens: die beiden Haupträdelsführer sind bei XING, ich musste daher die Sichtbarkeit meiner Beiträge einschränken bis zum Gehtnichtmehr und teilweise erklären, warum ich das tue.

Ich weiß, bei einer Konfrontation musste ich gehen, zumal beide Kontakte zu hohen Regierungsstellen angeben.

  Enrico Weigelt wrote @

Hallo in die Runde !

XING hat mich gerade auch rausgeworfen, mit der Begründung, ich hätte gegen geltendes Recht verstoßen.
Was genau mir vorgeworfen wird, darf ich offenbar aber nicht erfahren.

cu


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